Tagebuch einer käuflichen Dame

 


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Letzte Woche...

Da mein Angebot nun auch für besondere Fetische ausgelegt sein soll, gehe ich auch mit Männern Schuhe kaufen. Also sie kaufen die Schuhe für mich die mir gefallen, dürfen sie mir dafür im Laden an und ausziehen. Auf dieses Angebot schrieben viele Interessenten, aber im Endeffekt kam vor ein paar Wochen nur ein Treffen mit Maik* zu Stande. Maik kaufte doch tatsächlich für mich Schuhe im Wert von über 100€ und diverse Unterwäsche. Die Schuhe waren grottenhäßlich und ich gab sie direkt als er aus dem Blickfeld war zurück und freute mich über das Geld Ich unterbreitete ihm ganz nebenbei noch meine anderen Angebote und er kam dann zu mir heim und freute sich über den Service. Ein paar Mails und ein paar Tage später unterbreitete er mir dann tatsächlich ein Angebot. Ich solle zu ihm ziehen, meinen Freund verlassen, sämtliche Kunden die Zusammenarbeit kündigen und nur noch für ihn leben. Der Preis dafür wäre freie Verfügung über seine Kreditkarte. Über dieses Angebot musste ich nicht mal nachdenken. So ein Verrückter, was soll ich denn mit dem? Ich lege mich nicht fest im Leben und hier aus meinem schönen Ort ziehe ich gleich garnicht in ein Kuhnest, wo alle 2 Stunden ein Bus fährt. Und meinen Freund, es klingt vll nicht nachvollziehbar, aber den liebe ich und das kann man nicht mit Geld bezahlen. Nach etwas hin und her möchte mich Maik nun garnicht mehr sehen. Schade eigentlich, er hatte schönes Geld... Vielleicht überlegt er es sich ja noch einmal? Gestern hatte ich einen überaus erschreckenden Hausbesuch. Nach ein paar Mails, angefangen über eine Kleinanzeigenseite lud mich Carsten* direkt zu sich nach Hause ein. Die Adresse musste ich zweimal ansehen, war es doch nur wenige Straßen von mir entfernt. Und als ich nun sah, um welches Haus es sich handelte, stellte sich bei mir schon ein gewisses komisches Gefühl ein. Am Rande erwähnt, es sind Häuser, in denen man mietfrei wohnen kann, aber mit der Forderung, selbst für die Instandhaltung der Wohnung verantwortlich zu sein. Nun gut, ich kam zur vereinbarten Zeit an dem Haus an und stellte zu meinem Entsetzen fest, dass Klingeln nicht zu der Ausstattung gehörten. Zum Glück kam gerade in diesem Augenblick eine Familie oder Gruppe von Menschen aus dem Haus und ich konnte hinein schlüpfen. Irgendso eine Harz- Tante um die 30 fragte, wo ich denn hinwollte, was ich nur mit einem >>das ist diskret<< beantwortete. Ich habe nichts gegen ALG2 Empfänger, im Gegenteil, aber ich bin der Meinung, man muss nicht nach außen hin zeigen, dass man einer ist. Gegen solche Leute habe ich dann doch was. Also weiter, die Alte sah mich an, brachte ein abwertendes Ahaaaaa zu Stande und ich ging ins Haus, mit der Hoffnung, das die Türen wohl mit Namen versehen seien sollten. Sollten. Diese Hoffnung zerstreute sich innerhalb von Sekunden. Also ging ich ganz hoch, weiß auch nicht, was mich trieb, und klopfte an einer Tür. >Ich suche Carsten Müller*< >Ja der bin ich, komm rein< *Nein ach du Scheiße bitte bitte nicht* Der Anblick, der sich mir bot, war der reinste Alptraum. Der Mann oder sollte ich eher sagen das Wesen ebenso wie die Wohnung. Er führte mich in die Küche, wo von der Decke der Putz bröselte und die Schimmelflecken auch ebenso als neumodische Tapete hätten durchgehen können. Der Typ, schwer zu schätzen zwischen 30 und 50, hatte seine fettigen Loden bis auf die Schultern hängen und trug eine Jogginghose. Auf einem Ofen stand eine Kaserole mit Wasser, er bot mir Kaffee oder Cappucchino an, den ich dankend ablehnte. Ich sehnte mich danach, das alles vorbei sein mag und dachte nur an seine schönen Scheinchen, die ich dann hier raustragen werde. Also gingen wir ins Schlafzimmer... . Irgendwie sagte mir meine Intuition, doch nochmal das finanzielle kurz anzusprechen. Ich bat ihn, das Geld doch schonmal auf die Kommode zu legen, ich nehme es mir im Anschluss weg. C:>Geld? Welches Geld?< >Die ---€ die wir dafür vereinbart haben?!< C:> Ich zahl doch kein Geld für Sex!< > Und ich arbeite nicht kostenlos! Das ist eine Dienstleistung, die du hier gebucht hast und ich erwarte mein Geld sonst gehe ich wieder so schnell wie ich gekommen bin< C:> Ich hab kein Geld mein Konto ist im Minus und ich kann nichts zahlen< >Na, wenn das so ist, dann ziehe ich mir jetzt was an und gehe< C: >Oaaar neeeeh das kann doch ne wahr sein, komm, du hast doch auch was davon!< > Das soll wohl ein schlechter Scherz sein, was hab ich denn davon, wenn nicht dein Geld? Nein danke< Da mir der Typ doch etwas undurchschaubar war, wollte ich die Antworten, die mir eigentlich auf der Zunge lagen, dann doch nicht aussprechen, flüchtete in die Küche, zog mich rasch an und verschwand. Während ich meine Schuhe anzog, machte er mich noch mehrmals drauf aufmerksam, was ich denn verpasse und wenn ich es mir doch noch überlege, er sei jederzeit bereit für mich. Das ich was verpasst habe, glaube ich ihm gern, aber sicherlich nichts, was mit erfüllender Erotik zu tun hat. Einerseits war ich froh über diesen Ausgang, hätte der Typ meine Ekelgrenze doch wahrlich sehr überschritten. Andrerseits, hm das schöne Geld. Morgen treffe ich mich mit einem Herrn, der in der Erotikbranche wohl ein hohes Ansehen hat. Er will mich nach vorherigen SMS Kontakt und nachdem er meine Bilder auf meiner Homepage gesehen hat, gern persönlich kennenlernen und mir ein paar Angebote zur Arbeit unterbreiten. Ich bin gespannt, was da auf mich zu kommt, ist mein Wirkungskreis ja auf Grund meiner Beziehung doch ziemlich eingeschränkt, mein Schatz braucht nicht alles wissen. Hauptsache ist doch, dass ich ihn liebe, der Rest hat mit ihm rein garnichts zu tun. Und deswegen muss er es auch nicht wissen.
19.10.14 19:27
 


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